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Warum Social Media alleine für deine Vermarktung nicht ausreicht

 13.02.2022 / aktualisiert am 06.02.2026

Aufgeschlagener Laptop auf einem Holztisch, im Hintergrund ein Foodtruck mit Menschen

Viele Food-Trucker setzen bei ihrer Vermarktung fast ausschließlich auf Social Media – vor allem auf Facebook und Instagram.

Das ist nachvollziehbar:

  • Die meisten sind mit Social Media aufgewachsen
  • Ein Account ist schnell erstellt
  • Postings kosten kein Geld
  • Änderungen lassen sich scheinbar unkompliziert kommunizieren

Ein Foto der Speisen, die Tourdaten für diese Woche, eine kurzfristige Standortänderung – theoretisch erreicht man damit alle Follower sofort.

Theoretisch.

Die Realität: Deine Posts sieht kaum jemand

Damit deine Inhalte überhaupt in den Timelines deiner Follower auftauchen, müssen mehrere Faktoren zusammenkommen:

  • Zeitpunkt des Postings
  • bisherige Interaktionen der Nutzer mit deiner Seite
  • Bewertung deiner Inhalte durch den Algorithmus

Ein Like oder ein Abo bedeutet nicht, dass jemand deine Beiträge auch tatsächlich sieht.

Wenn ein Nutzer längere Zeit nicht mit deinen Inhalten interagiert, stuft die Plattform diese als irrelevant ein – und blendet sie aus.

Bei der täglichen Flut an Inhalten entscheidet nicht Qualität, sondern Algorithmus-Logik.

Das Reichweitenproblem

Vielleicht kommt dir das bekannt vor:

  • 500 Follower
  • 20 erreichte Personen pro Beitrag
  • kaum Reaktionen

Vor einigen Jahren war organische Reichweite noch realistisch.

Heute gilt: Sichtbarkeit gibt es fast nur noch gegen Geld.

Hohe Reichweiten ohne Werbebudget erzielen meist nur noch:

  • sehr große Accounts
  • oder Inhalte mit reinem Unterhaltungswert

Für lokale Food-Trucks ist das kein verlässlicher Vermarktungsweg.

Social Media ist kein guter Verkaufsraum

Nehmen wir an, jemand interessiert sich für ein Catering bei dir.

Ein Catering ist:

  • erklärungsbedürftig
  • hochpreisig
  • vertrauensabhängig

Das ist keine spontane DM-Entscheidung.

Ein Interessent möchte wissen:

  • was du anbietest
  • in welchem Rahmen
  • für welche Anlässe
  • wie der Ablauf aussieht

Diese Informationen lassen sich auf Social Media zwar irgendwo unterbringen – aber nicht sinnvoll strukturieren.

Die Navigation ist unübersichtlich, Inhalte sind verstreut, ältere Informationen verschwinden im Feed.

Deine Website muss der Dreh- und Angelpunkt sein

Social Media kann ein Zusatzkanal sein.

Aber niemals das Zentrum deiner Vermarktung.

Eine gute Website kann:

  • Inhalte strukturiert darstellen
  • Vertrauen aufbauen
  • Anfragen systematisch generieren
  • über Google gefunden werden

Wer ein Catering sucht, geht in der Regel nicht zuerst zu Instagram, sondern zu Google.

Oder ruft eine bekannte Website direkt auf.

Social Media kann Besucher zur Website führen – ersetzt sie aber nicht.

Vermarktung findet nicht nur online statt

Gerade im Food-Truck-Alltag wird das oft vergessen: Wenn du im Mittagsgeschäft unterwegs bist oder neue Standorte anfährst, entsteht Sichtbarkeit vor allem offline.

Der effektivste Weg:

  • persönlich vorbeigehen
  • sich vorstellen
  • Flyer oder Poster dalassen
  • Kontakt zu Firmen aufbauen
  • Einträge ins Intranet anregen

Ein Social-Media-Post allein ersetzt keinen persönlichen Kontakt.

Fazit

Social Media kann ein Werkzeug sein.

Aber kein tragfähiges Fundament.

Wer seine komplette Vermarktung darauf aufbaut,

  • macht sich abhängig vom Algorithmus
  • verschenkt Struktur
  • und verzichtet auf planbare Ergebnisse

Eine saubere Website, klare Positionierung und echte Präsenz vor Ort sind langfristig deutlich wirksamer.

Erfolgreiche Food-Truck-Vermarktung besteht aus mehr als ein paar Posts

In der Food Truck Formel lernst du, wie du Sichtbarkeit, Website, Einsatzarten und Umsatzkanäle sinnvoll verzahnst – damit Vermarktung planbar wird und nicht vom Algorithmus abhängt.

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